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 Willkommen bei Freizeitreiten in Sachsen 
Gesetze Einführung
zuletzt aktualisiert : 08-05-2009 15:24:15 (69815 gelesen)
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WAS IST ZU BEACHTEN BEIM REITEN IN DER NATUR?

1. Allgemeines

Die Natur muss in immer stärkerem Maße einer Vielzahl sich überlagernder Nutzungsansprüche gerecht werden. Um deren Leistungsfähigkeit zu erhalten, sind Regelungen für eine naturverträgliche Nutzung unabdingbar. Der Gesetzgeber hat deshalb das Reiten und das Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen geregelt.

Auf öffentlichen Straßen und Wegen ist das Reiten und Fahren mit Kutschen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) möglich. Es gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß (§ 28 Abs. 2 StVO). Ist ein Reitweg gesondert gekennzeichnet (§ 41 Abs. 2 Nr. 5 StVO), so ist dieser zu benutzen.

Außerhalb öffentlicher Straßen und Wege gelten neben der StVO spezielle Regelungen.

Das Reiten und das Fahren mit Kutschen erfolgt dort auf privaten Wegen. Nach den Bestimmungen des Waldgesetzes für den Freistaat Sachsen (SächsWaldG) und des Sächsischen Gesetzes über Naturschutzbund Landschaftspflege (SächsNatSchG) darf nur
auf geeigneten Wegen und besonders gekennzeichneten Flächen geritten bzw. mit Fuhrwerken und Kutschen gefahren werden.

2. Regelungen zum Reiten und Fahren mit Fuhrwerken/Kutschen außerhalb öffentlicher Straßen und Wege im Freistaat Sachsen

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen Reiten und Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen im Wald und außerhalb des Waldes.

2.1 Reiten und Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen im Wald

Das Reiten im Wald ist nur auf dafür ausgewiesenen und entsprechend gekennzeichneten Wegen gestattet (§ 12 Abs. l SächsWaldG).

Hierzu werden von den Forstbehörden im Wald Reitwege ausgewiesen. Um ein ausreichendes Reitwegenetz in Sachsen aufbauen zu können, ist die Zusammenarbeit von Forstbehörden und interessierten Reitern und ihren Verbänden erforderlich.

Das Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen bedarf auf allen Waldwegen der besonderen Genehmigung des Waldbesitzers (§ 11 Abs. 4 SächsWaldG). Das zuständige Forstamt erteilt gegen ein Entgelt für den Staatswald des Freistaates die Erlaubnis.

2.2 Reiten und Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen außerhalb des Waldes

Das Reiten und Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen ist nur auf geeigneten Wegen und besonders ausgewiesenen Flächen gestattet (§ 31 Abs. l und 2 SächsNatSchG). Gekennzeichnete Wanderwege. Sport- und Lehrpfade sowie für die Erholung der Bevölkerung ausgewiesene Spielplätze und Liegewiesen dürfen nicht benutzt werden.

Den Gemeinden obliegt es. im Einvernehmen mit den unteren Naturschutzbehörden bzw. im Gebiet der Nationalparkregion Sächsische Schweiz mit der Nationalparkverwaltung und im Gebiet des Biosphärenreservates Oberlausritzer Heide- und Teichlandschaft mit der Verwaltung des Biosphärenreservates geeignete Flächen für das Reiten und Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen auszuweisen. Bei Privatgrundstücken ist hierzu die Zustimmung des Eigentümers erforderlich.

3. Reitwegekennzeichnung

Auf einem Waldweg darf nur geritten werden, wenn er mit dem Bild eines stilisierten Pferdekopfes mit Zaumzeug (schwarze Farbe auf weißem Grund) markiert und damit als Reitweg ausgewiesen ist.

Das Bild kann auf Holztafeln, Schildern oder direkt an Bäumen durch Schablonieren angebracht sein.

Zur Übersicht über das Reitwegenetz gewährt das zuständige Forstamt Einblick in die Kartierung der Reitwege. Im Fachhandel sind ebenfalls Reitwegekarten erhältlich.

Für die Kennzeichnung von Reitwegen außerhalb des Waldes bestehen keine gesetzlichen Vorgaben.

4.Reitabgabe

Das Reiten im Wald ist nur nach Entrichtung einer Abgabe zulässig.

Sie berechtigt zum Reiten auf allen im Freistaat Sachsen ausgewiesenen Reitwegen.

Bei jedem Ausritt hat der Halter das Pferd mit einer Plakette zu kennzeichnen. Diese ist bei den zuständigen sächsischen Forstämtern für das jeweilige Kalenderjahr oder für einen Zeitraum von 4 Wochen zu erwerben.

Derzeit beträgt die Abgabe 10,00 € pro Jahr und Pferd. Eine auf vier Wochen befristete Genehmigung ist für 2,50 € erhältlich.

Mit der Reitabgabe werden dem Waldbesitzer erhebliche Schäden, die durch das Reiten auf ausgewiesenen Waldwegen entstanden sind, abgegolten.

5.Kennzeichnung der Reitpferde

Die Kennzeichnung der Reitpferde besteht aus zwei Anhängeschildern, auf denen die jährlich neu zu erwerbenden Aufklebplaketten befestigt werden. Sie sind als Nachweis für die Entrichtung der o. g. Abgabe auf beiden Seiten des Kopfes oder an der Vorhand des Pferdes anzubringen.

Bei Erwerb einer auf vier Wochen befristeten Berechtigung ist zusätzlich die entsprechende Quittung als Nachweis über den betreffenden Zeitraum vom Reiter mitzuführen.

6.Was Pferdesportler sonst noch wissen müssen

Das Reiten und Fahren mit Fuhrwerken und Kutschen auf nichtöffentlichen Wegen und Flächen erfolgt auf eigene Gefahr. Es gilt die Straßenverkehrsordnung.

6.1 Ordnungswidrig handelt, wer im Wald:

•entgegen S 12 Abs. l SächsWaldG auf nicht als Reitweg ausgewiesenen Wegen reitet,

•entgegen § 2 Abs. l Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Landwirtschaft. Ernährung und Forsten über die Reitwege (Reitwege-VO) im Wald reitet, ohne für das Pferd eine Abgabe entrichtet zu haben,

•entgegen
§ 4 Abs. 2 und 3 Reitwege-VO eine gültige Kennzeichnung oder Quittung nicht mit sich führt.


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